19. Oktober 2017

Rotlichtlampe -bei Erkältung und mehr

Rotlichtlampe bei Erkältung
Eine Rotlichtlampe hilft bei vielen Krankheiten | © panthermedia.net / Jürgen Fälchle

Aktuell ist ja wieder Winter und natürlich sind jahreszeitengemäß wieder viele Leute krank. Wir haben uns gefragt, ob es Alternativen zur Einnahme von teuren Medikamenten gibt und haben dabei die altbekannte Rotlichtlampe wiederentdeckt. Diese wirkt nicht nur bei einer Erkältung zumindest unterstützend, sondern hat noch viele andere positive Eigenschaften. Wir haben das Thema einmal beleuchtet.

Was ist eine Rotlichtlampe?

Eine Rotlicht- oder auch IR-Lampe ist eine Lampe, die überwiegend Licht im – für den Menschen – nicht sichtbaren Bereich abgibt. Hierzu wird in der Regel einfach ein Rotfilter vor die Birne gesetzt, seltener hat die Birne selbst in ihrer Umhüllung eine rote Farbe. Aufgrund des Filters dringt aus der Rotlichtlampe nur noch rotes Licht und Infrarot-Strahlung (nahe Infrarotstrahlung).

Wirkungsweise beim Menschen

Die Infrarotstrahlung der Lampe dringt, wenn man vor der Lampe sitzt, ein paar Millimeter tief in die bestrahlte Stelle ein und erwärmt erst dort den Körper. Diese Wärme ist es dann auch, die nicht nur eine beruhigende und entspannende Wirkung hat, sondern auch bei Krankheiten unterstützend hilft. Besonders schön ist, dass eine Rotlichtlampe so sanft ist, dass sie sogar bei Säuglingen angewandt wird.

Wobei kann die IR-Lampe helfen?

Beim Menschen wird die Lampe bei einer Vielzahl von Problemen gesundheitlicher Art eingesetzt:

Schnupfen und Nasennebenhöhlen-Beschwerden: bei Schnupfen und Beschwerden mit den Nasennebenhöhlen wird die IR-Lampe traditionell häufig eingesetzt. Die Wärme wirkt wohltuend und hilft dem Körper im Kampf gegen die Bakterien oder Viren.

Verspannungen, Gelenk- und Muskelbeschwerden: die tief eindringende Wärme hilft dem Muskel, sich zu entspannen. Gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt, womit Schlacken, wie z.B. Milchsäure, besser abtransportiert werden können.

Pickel und Akne: bei Hautunreinheiten und Pickeln hilft die IR-Lampe aufgrund ihrer Wärme, die Entzündungserreger abzutransportieren.

Gerstenkorn: Ein Gerstenkorn ist im Grunde nichts anderes, als ein schmerzhafter Pickel am Augenlid. Gerade weil man dort schlecht eincremen kann und passende Medikamente fürs Auge nur beim Augenarzt bekommt, kann man zu Hause versuchen, ein kleines Gerstenkorn mit der Rotlichtlampe zu behandeln. Wichtig sind zwei Punkte: zum einen die Augen geschlossen lassen, um eine Verbrennung der Netzhaut zu vermeiden (der  Mindestabstand zur Lampe muss zwingend eingehalten werden) und zum anderen ist in jedem Fall rechtzeitig zum Arzt zu gehen, wenn eine Verschlechterung eintritt oder keine Besserung.

Richtige Anwendung

Bitte halten Sie sich unbedingt an die Bedienungsanleitung Ihrer IR-Lampe. Der Mindestabstand verhindert Verbrennungen und ein Augenschutz verhindert Probleme an der Netzhaut. Wenden Sie die Lampe nicht zu häufig an, denn auch dies kann die Wirkung der Lampe in ein ungesundes Gegenteil umkehren.

Nicht nur beim Menschen anzuwenden

Bei vielen Krankheiten unserer Haustiere kann man Rotlicht ebenfalls anwenden. Die meisten Tiere haben aufgrund des Rotfilters keinen Fluchtreflex und vertragen das Rotlicht gut. Als Beispiel sei hier der Wellensittich genannt, dem eine Bestrahlung mit Rotlicht bei Erkältung sehr gut hilft. Wichtig ist, ausreichend Abstand zum Vogel einzuhalten und dem Vogel eine schattige Zuflucht anzubieten. Am besten den Käfig hälftig mit einem Tuch abdecken, damit der Vogel sich zurückziehen kann.

Tipp: fragen Sie doch einfach beim nächsten Tierarztbesuch, wann eine Rotlichtbestrahlung für Ihr Tier Sinn macht.

Fazit

Eine Rotlichtlampe sollte in keinem Haushalt fehlen, da sie bei vielen Beschwerden schnell und ohne Einnahme von Medikamenten helfen und lindern kann. Lesen Sie einen Vergleich der besten Rotlichtlampen.

 

 

 

 

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