11. Dezember 2017

Starke Hausmittel bei Erkältung

Tee gegen Erkältung
Tee mit Zitrone gegen Erkältung | © panthermedia.net / photographee.eu

Im Winter machen Grippeviren und Erkältungsviren ihre Runden. Abwechselnd Kälte und viel zu warme Räume, überfüllte öffentliche Verkehrsmittel und Arztpraxen: das alles gibt uns den Rest und wir werden krank.

Handelt es sich um eine echte Grippe, so ist der Gang zum Arzt meist unumgänglich. Eine Erkältung hingegen, aber auch ein grippaler Infekt, ist meist einfach mit den bewährten und guten alten Hausmitteln zu behandeln. Diese Hausmittel helfen oft besser als herkömmliche Medikamente, nebst Antibiotika (was sowieso nur gegen Bakterien und nicht gegen Viren hilft).

Hühnersuppe hilft bei Fieber und Erkältung

Ist die Nase verstopft, der Rachen schmerzt und Fieber hat sich auch noch hinzugesellt, dann ist Hühnerbrühe immer noch der Erkältungskiller Nummer eins.

Die Brühe besitzt wertvolle Mineralien und andere Inhaltsstoffe. Diese Inhaltsstoffe sind unter anderem in der Lage, die Schleimhäute abschwellen zu lassen.

Die Mineralien, die durch heftiges Schwitzen und Fieber verloren gehen, werden außerdem durch die Hühnersuppe wieder ersetzt. Der Wasserhaushalt gleicht sich somit aus und zusätzlich kurbelt die Wärme der Suppe die Durchblutung an.

Mit Tee dem Hals, der Nase und dem Rachen Gutes tun

Tee sorgt für viel Wärme und gleicht die Körpertemperatur aus. Natürliche Tees besitzen ausreichend Vitalstoffe, die Schmerzen lindern und Fieber senken. Lindenblütentee zum Beispiel, hilft beim Abhusten und Verschleimung zu lösen. Holundertee hingegen bringt den Körper ins Schwitzen und treibt somit unter anderem die Viren aus. Fenchel- und Kamillentee beruhigen den gereizten Rachen und erleichtern das Abhusten.

Übrigens: eine Zitrone im Tee sorgt für einen erfrischenden Geschmack und versorgt den Körper mit einer Extraportion Vitamin C.

Ätherische Öle sind gut für die Nase

Ein Dampfbad ist eine angenehme und entspannende Angelegenheit. In eine Schüssel eine Handvoll Kamillenblüten geben und mit kochendem Wasser übergießen. Den Kopf über die Schüssel halten und mit einem Handtuch abdecken. So schwitzt man vor sich her und inhaliert gleichzeitig den wohltuenden Dampf.

Besonders gut sind aber auch ätherische Öle. Minze, Menthol und Eukalyptus wirken wahre Wunder, sie machen den Kopf frei, vorhandener Schleim löst sich. Zudem vergehen Schnupfensymptome schneller. Aufgrund der Menthol-haltigen Dämpfe fühlt sich das Atmen leichter an.

Bei Husten helfen Zwiebeln und Honig

Auch wenn es vermutlich jetzt nicht unbedingt ein geschmackliches Highlight ist, aber Zwiebeln und Honig helfen bei Husten. Die ätherischen Öle der Zwiebel können den Husten lösen. Dazu eine Zwiebel würfeln und mit Zucker bestreuen wirken lassen. Schon bald bildet sich ein Saft und dieser wird gelöffelt.

Honig ist ein weiteres zuverlässiges Mittel gegen Husten. Einfach bei Bedarf einen Löffel Honig langsam in den Rachen gleiten lassen. Warme Milch mit Honig kann allerdings schleimen, darum sollte man dies nicht tun.

Hilft bei Ohrenschmerzen: Kartoffel und Zwiebel im Säckchen

Auch hier sind es die ätherischen Öle, die wohltuend sind. Bei einer Erkältung kommen oftmals Ohrenschmerzen hinzu. Ein Säckchen gefüllt mit Zwiebeln hilft bestens die Schmerzen zu bekämpfen. Dazu die Zwiebeln klein schneiden, in ein Leinentuch wickeln und auf die schmerzenden Ohren legen. Das ist gleichzeitig eine Wohltat für Stirn- und Nasennebenhöhlen. Kartoffeln gekocht und heiß zerdrückt in ein Tuch gewickelt erzielen denselben Effekt.

Tipp: auch bei Husten hilft eine gekochte Kartoffel im Tuch auf der Brust. Vorsicht! Nicht zu heiß werden lassen, lieber öfter warm machen (z.B. in der Mikrowelle).

Fazit: Hausmittel mindestens so gut wie Arzneimittel

Grundsätzlich sind Hausmittel sehr gut im Kampf gegen grippale Infekte. Sie lindern und heilen. Jeder von uns dürfte in der Regel das Notwendige zuhause haben und sich so schnell Hilfe und Linderung verschaffen können. Sozusagen griffbereit und zu einem Bruchteil von dem, was Medikamente kosten. Darüber hinaus sind die Mittel fast gänzlich frei von Nebenwirkungen, wenn man von möglichen Allergien und ähnlichem absieht.

 

 

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