11. Dezember 2017

Urlaub mit Kleinkinder richtig planen

Mit Kindern in den Urlaub fahren
Längere Autofahrten mit Kindern müssen gut geplant werden

Während eine Urlaubsreise mit dem Auto für Erwachsene meist keine Anstrengung bedeutet, so ist solch eine Fahrt für Kleinkinder oft anstrengend und längere Fahrten sind sogar richtig Stress. Wer jedoch ein paar einfache Dinge vorab beachtet, der hat es auf der Fahrt und im Urlaub deutlich leichter. Das kommt dann direkt der Entspannung zu Gute.

Fahrtzeit und Urlaubsort kindgerecht planen

Kleinkinder, aber auch Säuglinge und Kinder im Kindergartenalter sind anfälliger für Infektionen, wie zum Beispiel Magen-Darm-Beschwerden und Erkältungen. Darum können Kinder bereits durch Temperaturschwankungen erkranken, aber auch hygienisch nicht einwandfreie Bedingungen oder ein fremdes Klima können als Grund für eine Krankheit ausreichen. Manche Kinder sind sogar dermaßen sensibel, dass eine Ortsveränderung einen Infekt auslösen kann.
Aus vorgenannten Gründen  macht es daher Sinn, das Reiseziel kindgerecht auszuwählen. Hierbei sollte dann auch die Reisezeit mit dem Auto berücksichtigt werden. Fahrtzeiten von zwei bis vier Stunden sind für Kleinkinder gut zu ertragen. Alles was darüber hinaus geht, kann sehr anstrengend sein. Darum macht es mehr Sinn, mit einem Kleinkind aus Bayern in die nahen Berge zu fahren, als an die Nord- oder Ostsee.

Am Urlaubsort

Im Urlaub selbst will ein Kind sich frei bewegen und toben können. Daher sind Ferienwohnungen oder sogar ein kleines Ferienhäuschen besser geeignet, als ein Hotel. Weil Kinder es lieben, sich zu bewegen und draußen zu sein, sind auch Museeumsbesuche und Sightseeing-Touren für die Kids meist langweilig. Aus diesem Grund sollten Eltern nur wenige Touren planen und lieber schauen, wie sich der Tag entwickelt.

Was muss ich unbedingt mitnehmen?

Bei Kleinkindern gehören, auch für einen Wochenendtrip, immer die Krankenkassenkarte und das Impfbuch ins Reisegepäck. Auf längeren Reisen sollte zusätzlich das Untersuchungsheft mitgenommen werden. So hat im Falle einer Krankheit der behandelnde Arzt alle Informationen direkt zur Verfügung.

Wer seine Unterkunft nicht kennt, sollte eventuell ein Reisebettchen mitnehmen. Auch die Kuscheldecke und ein Kuscheltier gehören auf jeden Fall ins Gepäck.

Haben Sie auch die voraussichtliche Ankunftszeit im Blick. Gerade am Wochenende ist oft An- und Abreise und wenn Sie dann erst nachmittags ankommen, hat der örtliche Supermarkt bereits zu. Nichts ist ärgerlicher, als nun in die nächste größere Stadt fahren zu müssen, um Getränke oder Klopapier kaufen zu müssen (ein Klassiker, der gerne vergessen wird!).

Natürlich gehören auf jeden Fall auch Hygieneartikel fürs Kleinkind mit in den Koffer. Falls noch nötig zum Beispiel Windeln und bei Säuglingen die Babynahrung.

Auslands-Krankenversicherung

Fahren Sie ins nahegelegene Ausland, ist eine Auslandskrankenversicherung nicht verkehrt. Oft zahlt die deutsche Krankenkasse (insbesondere wenn Sie gesetzlich versichert sind) nur das, was auch in Deutschland dem Arzt erstattet wird. Sind die Kosten im Ausland höher, bleiben Sie selbst darauf sitzen. Das kann, wenn Sie oder Ihr Kind ins Krankenhaus müssen, schnell sehr teuer werden.

Die Fahrtzeit

Mit Säuglingen kann man weitere Autofahren noch unkompliziert in Angriff nehmen. Aber bereits Kleinkinder und auch Kindergartenkinder haben einen ausgesprochen starken Bewegungsdrang. Wie bereits oben beschrieben, sollte die Gesamtfahrtzeit daher bei maximal 3-4 Stunden liegen. Aber auch viele Pausen sind unterwegs wichtig. Diese müssen ausreichend lang sein und eine Möglichkeit zum Toben sollte für größere Kinder gegeben sein. Bewährt haben sich Rastplätze, die einen kleinen Spielplatz mit dabei haben. Aber auch eine große Wiese kann Spaß machen, wenn die Eltern mitspielen.

Ein Picknick, Knabbereien während der Fahrt und vielleicht auch ein paar kleine Spiele lassen die langweilige An- und Abreise schnell in ein Abenteuer umschlagen und es kommt keine Langeweile auf.

Fazit

Mit ein paar einfachen Tipps und einer vorausschauenden Planung lassen sich die meisten möglichen Probleme schon vor der Fahrt aus dem Weg schaffen. Damit Sie den Urlaub mit Ihren Kindern genießen und entspannt zurückkommen können.

Haben Sie noch weitere Tipps für andere Eltern? Lassen Sie uns Ihre Anregungen doch einfach in den Kommentaren da.

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