19. Oktober 2017

Winterzeit 2016 beginnt

Zeitumstellung Sommerzeit auf Winterzeit
Zeitumstellung © panthermedia.net / Meseritsch Herby

Gehören Sie auch zu der Sorte Menschen, die der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit (oder umgekehrt) nicht viel abgewinnen können?

In unserer Familie haben wir jedenfalls immer ein paar Tage Schwierigkeiten damit. Während wir bei Umstellung auf die Sommerzeit die ersten Tage abends noch nicht müde sind und dafür morgens schlecht  aus dem Bett kommen, ist es bei der Umstellung auf die Winterzeit genau umgekehrt, wenn auch nicht ganz so schlimm. Wir sind abends früh müde und kommen morgens gut raus. Das lässt sich wenigstens besser im Alltag aushalten. Bis zu 14 Tage kann es übrigens dauern, bevor sich der Biorythmus unseres Körper vollständig an die Zeitumstellung gewöhnt hat.

Kindern und Kleinkindern bei der Zeitumstellung helfen

Mit ein paar kleinen Tricks können Sie Ihren Kindern übrigens dabei helfen, sich an die Zeitumstellung zu gewöhnen. Fangen Sie einfach 5-6 Tage vorher bereits an, die Kleinen entsprechend der Umstellung täglich etwa 10 Minuten früher oder später ins Bett zu schicken und zu wecken. Also bei Umstellung auf Sommerzeit einfach täglich 10 Minuten eher ins Bett und morgens 10 Minuten eher wecken und bei Umstellung auf Winterzeit anders herum. Bei Kindern, denen die Umstellung besonders schwer fällt, kann man auch die Fixpunkte des Tages (Abendessen, Frühstück, usw.) mitverschieben. Dann fällt es noch leichter.

Warum gibt es die Umstellung auf die Sommerzeit überhaupt?

In Deutschland ist unsere eigentliche Zeit die Winterzeit. Die Sommerzeit wurde das erste Mal zwischen 1916 und 1919 im ersten Weltkrieg in Deutschland verordnet. Man wollte damit die hohen Energiekosten des Krieges senken, weil man an langen Sommerabenden weniger künstliches Licht benötigte.

Im zweiten Weltkrieg wurde dann erneut, wieder aufgrund zu erwartender Energieeinsparungen, die Sommerzeit eingeführt. 1949 wurde Sie dann, in Einigung zwischen Ost und West, wieder aufgehoben.

Erneut wurde in Deutschland die Sommerzeit dann 1980 eingeführt. Dies, weil bereits andere Länder in Europa auf die Sommerzeit umgestellt hatten. Zur Harmonisierung des europäischen Binnenmarktes zog die BRD dann ebenfalls nach. Mit der Schweiz hat 1981 schließlich auch das letzte europäische Land die Sommerzeit eingeführt. (Quelle: Wikipedia). Inzwischen ist in der europäischen Union die Sommerzeit vereinheitlicht.

Dennoch gibt es immer wieder Stimmen, welche die Zeitumstellung abschaffen wollen. Dies vor allem, weil inzwischen bewiesen ist, dass es keine nenneswerte Energieeinsparung aufgrund der Sommerzeit gibt und die Umstellung Mensch und Tier belastet. So haben aktuell in diesem Jahr die Balearen beantragt, die Sommerzeit zu behalten (Initiative „Inseln im Licht“), was aber von der Zentralregierung in Madrid abgelehnt wurde.

Wann ist denn nun die Umstellung auf die Winterzeit?

Dieses Jahr ist die Umstellung in der Nacht vom 29.10. auf den 30.10. nachts. Punkt 3:00 Uhr nachts werden die Uhren wieder auf 2:00 Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist also 1 Stunde länger als normal.

Drei einfache Eselsbrücken für die Zeitumstellung

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch drei einfache Regeln (Eselsbrücken) für die Zeitumstellung mit auf den Weg geben. Damit Sie demnächst jedem erklären können, wie die Zeitumstellung funktioniert:

  • Im FRÜHjahr muss man FRÜHer aufstehen
    Die Uhren werden also eine Stunde vorgedreht
  • Zeitumstellung funktioniert wie das Thermometer
    im Frühjahr Plus und im Winter Minus
  • Immer zum Sommer hin
    Also im Frühjahr die Uhr eine Stunde vorstellen, im Herbst eine Stunde zurückstellen

 

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